Trier – Nord. Zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr kommt es seit etwa 9 Uhr in der Metternichtstraße. In einem Industriebetrieb brach aus bislang ungeklärten Gründen auf einem Freigelände ein Feuer aus. Laut Einsatzleiter vor Ort brannten etwa 350 Tonnen Altpapierballen. Durch die sehr starke Rauchentwicklung, die in Richtung Autobahn/ Trier – Pfalzel zog wurden über Rundfunk und das Internet die Menschen aufgefordert die Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Die Feuerwehr war mit den Löscharbeiten unter anderem von oben mit der Drehleiter zugange.
Zunächst wurden die offenen Flammen zu ersticken. Dann wurde ein Schaummantel auf die Papierballen gelegt. Mit mehreren Gabelstaplern wurden anschließend die Ballen auseinander gefahren und die Glutnester von innen gelöscht. Zwischenzeitlich waren 15 Strahlrohre im Einsatz. Die Einsatzkräfte konnten dabei nur unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung vorgehen. Da es sehr zeitaufwendig ist, dauerte der eigentliche Löscheinsatz bis zum späten Abend.
Am Nachmittag wurde das THW der Stadt Trier dazu alarmiert, um die Einsatzstelle auszuleuchten.
Eine mögliche Ursache für das Feuer könnte eine Selbstentzündung sein, die Polizei hat die Ermittlungen dazu aufgenommen.
Die Metternichstraße blieb für die Dauer des Einsatzes bis etwa 18 Uhr voll gesperrt, ortskundigen wird empfohlen über die A 602 und Trier – Ruwer zu fahren.
Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Wache eins und zwei, die Löschzüge aus Olewig, Kürenz und Ruwer. Das THW Stadt Trier, ein Rettungswagen zur Bereitstellung und mehrere Polizeieinheiten für die Sperrung und Umleitung der Straße.

Eine Brandwache wird bis nach Mitternacht vor Ort bereit stehen.