Trier-Prüm-Koblenz-Hahn. Haftbefehle vollstreckt, mehrere Festnahmen, 22 Fahndungserfolge sowie Verstöße gegen das Aufenthalts- und Strafrecht; dies ist die Bilanz der Bundespolizei Trier vom Wochenende. Am Bahnhof Koblenz wurde am Freitagmorgen ein 37-jähriger Ungar verhaftet. Ermittlungen ergaben, dass er mit einem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main in drei Fällen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis gesucht wurde. Da er die geforderte Geldstrafe in Höhe von 1.460 Euro incl. Kosten nicht bezahlen konnte, verbüßt er nun eine 120-tägige Haftstrafe in der JVA Koblenz. Nur ein paar Stunden später, ebenfalls im Hauptbahnhof Koblenz, erfolgte die zweite Festnahme. Bei einem augenscheinlich unter Drogeneinfluss stehenden 22-jährigen Deutschen wurden insgesamt 107 Gramm Amphetamine sowie Ecstasy-Pillen aufgefunden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der junge Mann der Kripo Koblenz übergeben. Wiederum am Hauptbahnhof Koblenz kam es am Sonntagnachmittag, anlässlich einer Kontrolle, zu einer Widerstandshandlung. Vorausgegangen war eine "Schwarzfahrt" eines 43-jährigen Deutschen im IC 1911. Bei der Personalienfeststellung beleidigte er die Beamten und versuchte sich durch Schlagen, Stoßen und Sperren der Maßnahme zu entziehen. Daraufhin wurde er gefesselt und zur Dienststelle verbracht. Aufgrund der Widerstandshandlung klagte er über Schmerzen im linken Arm, worauf er ins Krankenhaus verbracht wurde. Eine Behandlung schlug er dort jedoch aus und wurde vom Ordnungsamt des Krankenhauses verwiesen. Neben einer Anzeige wegen "Schwarzfahrens" kommt nun noch eine wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte hinzu. Am Sonntagmorgen erschien ein augenscheinlich alkoholisierter 51-jähriger Deutscher als Begleiter einer Reisenden bei der Bundespolizei im Revier Hahn. Die Überprüfung seiner Personalien ergab, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankenthal wegen "Schwarzfahrens" besteht. Seine Schwiegermutter, ebenfalls anwesend, bezahlte die geforderte Geldstrafe in Höhe von 60 Euro. Im Anschluss daran konnte er die Dienststelle als freier Mann verlassen. Im Rahmen einer Fahrzeugfahndung des PP Trier, nach begangener Unfallflucht auf der BAB 1 – Höhe Föhren, wurde ein schwarzer Opel, niederländisches Kennzeichen, besetzt mit zwei Personen, auf der BAB 60, Fahrtrichtung Belgien, festgestellt. An dem vermeintlichen Unfallfahrzeug konnten keine Beschädigungen festgestellt werden. Nach Datenerhebung konnten beide Personen ausreisen. Im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei Trier reisten insgesamt 13 Personen unerlaubt in das Bundesgebiet ein. Gegen alle wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Weiterhin wurden verschiedene kleinere Verstöße im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität, bzw. der Eigentumsdelikte – hier Verstöße wegen Diebstahls, Sachbeschädigung und Erschleichens von Leistungen – zur Anzeige gebracht.

Es handelt sich um eine Originalmeldung der Polizei.
Originalmeldung: http://ots.de/427ffb