Mayen. Mayen. Seit nunmehr zehn Jahren nehmen Polizeidienststellen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland an einer zweitägigen Arbeitstagung zum Thema Festivalkriminalität teil. In diesem gewachsenen Netzwerk angeschlossen sind polizeiliche Ermittler, Polizeiführer, Veranstalter und Vertreter der Genehmigungsbehörden. Die Arbeitstagung Festivalkriminalität wurde in diesem Jahr von der Kriminalinspektion Mayen am 05. / 06. März 2020 in Nürburg in der dortigen Graf-Ulrich-Halle ausgerichtet. Im Rahmen der Arbeitstagung tauschen sich die Teilnehmer schwerpunktmäßig über veranstaltungsspezifische Kriminalitätsphänomene sowie über Maßnahmen der Verbrechensbekämpfung aus. Dieser fachliche Austausch findet einmal jährlich im März zu Beginn der Festivalsaison an wechselnden Tagungsorten statt. In diesem Jahr kehrte die Arbeitstagung wieder an den Ort zurück, wo sie im Jahr 2011 auf Betreiben der Kriminalinspektion Mayen ihren Anfang nahm. Durch diese Netzwerkarbeit ist es in den vergangenen Jahren erfolgreich gelungen, die Festivalkriminalität auch bundesweit zu senken und Gefahren durch sowie für die Veranstaltungen zu reduzieren. Die Themen der Vergangenheit waren u.a.: – Taschen- und Zeltdiebstähle durch international agierende Banden – Ticketfälschungen – Umgang mit Terrorverdachtslagen – Crowdmanagement – Einsatzbewältigung bei Unwetterlagen In diesem Jahr standen z.B. folgende Themen auf der Tagesordnung: – Deliktsphänomen Pfandbecherbetrug – Gefahrenvorsorge und Gefahrenabwehr bei Veranstaltungen, rechtliche Entwicklung im Genehmigungsverfahren bei Großveranstaltungen An der Arbeitstagung nahmen über 80 Vertreter aus dem Bundesgebiet, dem benachbarten Österreich und aus dem Polizeipräsidium Koblenz teil. Ein Übersichtsfoto aller Teilnehmer ist der Pressemitteilung als Anhang beigefügt.

Es handelt sich um eine Originalmeldung der Polizei.
Originalmeldung: http://ots.de/456121